Harte Arbeit
Wenn man sich im Karate-DO dem Schwierigen stellt, lernt man, reift man, wächst man. Es gibt im Karate-DO nichts leichtes, und schon gar nichts geschenkt. Alle Fortschritte sind hart zu erarbeiten. Nie ist man so und so weit oder „gut", es gibt kein Ende und immer Bessere. Nie darf man deshalb mit sich selbst zufrieden sein. Immer muss man seinen Anfängergeist be-wahren, immer wieder von vorne anfangen. Das ist Karate-DO, das ist sein Wesen. Wer Karate-DO begreift als einen Weg, den man nur gehen kann, wenn man sich den Schwierigkeiten und damit der Wahrheit stellt, wer Karate-DO begreift als eine Methode zu lernen, sich permanenter Selbstkritik zu unterwerfen, wahrhaft bescheiden zu sein und dennoch genau zu wissen, was man will, und dies ins Auge zu fassen und anzugehen, der ist auf dem richtigen Weg.